Als bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland die Mannschaftsbusse und Shuttles durch die Städte rollten, war auf vielen Fahrzeugen ein Logo zu sehen, das Fußballfans bis dahin kaum kannten: BYD. Der chinesische Hersteller war offizieller Mobilitätspartner des Turniers. Es war ein Zeichen, dass sich auch im Fußball etwas bewegt. Die Frage, wie Zuschauer ins Stadion kommen, ist längst Teil der Nachhaltigkeitsstrategien von Vereinen und Verbänden.
Der Weg zum Spiel verursacht die meisten Emissionen
Wenn Vereine ihre Klimabilanz berechnen, zeigt sich regelmäßig dasselbe Bild: Den größten Anteil verursacht nicht das Flutlicht und nicht die Stadionküche, sondern die Anreise der Fans. Zehntausende Autos, die zu jedem Heimspiel rollen, lassen sich nicht wegdiskutieren. Vereine setzen deshalb auf Kombitickets für Bus und Bahn, und dort, wo das Auto unverzichtbar bleibt, auf Ladeinfrastruktur.
Laden am Stadion
Rund um die großen Arenen entstehen Ladepunkte, doch bei Heimspielen reichen sie nie für alle. Realistischer ist für die meisten Fans, zu Hause voll zu laden und mit ausreichend Reserve anzureisen. Wer aus dem Münchner Norden zur Arena in Fröttmaning fährt, hat eine überschaubare Strecke, Informationen zum Elektroauto in Schwabing-Freimann zeigen, wie gut das Viertel inzwischen erschlossen ist. In Düsseldorf liegt die Arena im Stadtteil Stockum, auch dort wächst das Angebot, wie ein Überblick zum Elektroauto in Stockum beschreibt.
Auswärtsfahrten mit dem Stromer
Längere Auswärtsfahrten sind der eigentliche Test. Wer von Nürnberg zu einem Spiel im Rheinland fährt, plant einen oder zwei Ladestopps ein, die sich gut mit einer Pause verbinden lassen. Fans aus Franken finden beim Blick auf das Elektroauto in Nürnberg Hinweise, welche Modelle für solche Strecken geeignet sind. Für Fahrgemeinschaften zählen vor allem Platz und Reichweite, familientaugliche SUVs sind hier im Vorteil.
Der Amateurfußball zieht nach
Auch im Amateurbereich tut sich etwas. Vereine installieren Wallboxen am Vereinsheim, Trainer fahren elektrisch zu Auswärtsspielen, und Sponsoren aus dem Autohandel treten zunehmend mit Elektromodellen auf. Im Oberland, wo Vereine rund um Rosenheim oft weite Wege in der Liga haben, rechnet sich das Laden am Vereinsheim besonders. Wer den Umstieg überlegt, kann beim BYD-Händler in Rosenheim eine Probefahrt auf der Strecke zum nächsten Auswärtsspiel machen.
Fußball lebt von Emotionen, und daran ändert auch der Antrieb nichts. Aber der Weg ins Stadion wird leiser, und für manchen Fan beginnt der Spieltag künftig nicht an der Tankstelle, sondern an der Wallbox.


