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Ute Groth: Die Stimme des Frauenfußballs
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Porträt

Ute Groth: Die Stimme des Frauenfußballs

Eine Kämpferin für Gleichberechtigung und Sichtbarkeit im Sport

Markus Schneider

Investigativ-Reporter

•14. März 2026•Lesezeit: 4 Min.•Zuletzt aktualisiert: 30. Juni 2026
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Ute Groth ist ein Name, der für viele im Fußball eine leise, aber eindringliche Melodie der Hoffnung ist. Sie ist nicht nur eine unermüdliche Befürworterin des Frauenfußballs, sondern auch eine leidenschaftliche Kämpferin für Gleichberechtigung und Sichtbarkeit in einer Sportart, die oft von Männern dominiert wird. In einer Zeit, in der der Frauenfußball endlich an Bedeutung gewinnt, steht Groth als Symbol für die Generation von Frauen, die den Mut haben, das Spielfeld zu betreten, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn.

Ein Leben für den Fußball

Ute Groth ist nicht einfach nur eine Funktionärin oder eine Trainerin; sie ist das Herzstück einer Bewegung, die das Spiel für Frauen revolutioniert. Ihre Reise begann in einer kleinen Stadt, in der es kaum Möglichkeiten für Mädchen gab, Fußball zu spielen. „Ich habe die Leidenschaft für den Sport von meinem Vater geerbt“, erzählt sie mit leuchtenden Augen. „Er hat mich immer ermutigt, meine Träume zu verfolgen, auch wenn die Gesellschaft nicht immer bereit war, sie zu akzeptieren.“

Diese frühe Unterstützung prägte Groths Weg. Sie weiß, was es bedeutet, für seine Überzeugungen zu kämpfen, wenn man gegen den Strom schwimmt. Die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert war, verwandelte sie in Kraft und Motivation. „Jedes Mal, wenn ich an einem Trainingsplatz stand und sah, wie Mädchen spielten, wusste ich, dass ich nicht aufgeben durfte. Jedes Tor, das sie schossen, war ein Schritt in die richtige Richtung.“

Eine Stimme für die Unsichtbaren

In den letzten Jahren hat sich Groth zu einer der lautesten Stimmen im deutschen Frauenfußball entwickelt. Sie ist nicht nur eine politische Aktivistin, sondern auch eine Mentorfigur für junge Spielerinnen. „Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen“, sagt sie. „Wenn wir nicht für uns selbst einstehen, wird es niemand anders tun.“

Groths Engagement geht über das Spielfeld hinaus. Sie organisiert Workshops, bei denen Mädchen nicht nur technische Fähigkeiten erlernen, sondern auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit entwickeln. „Fußball ist mehr als nur ein Spiel“, betont sie. „Es ist eine Lebensschule. Die Lektionen, die man auf dem Platz lernt, sind für das gesamte Leben wertvoll.“

Die Schieflage im Frauenfußball, sei es in der Bezahlung oder der Berichterstattung, ist Groth nicht entgangen. „Wir müssen die Geschichten der Spielerinnen erzählen. Sie sind es wert, gehört zu werden“, sagt sie und spricht damit die Notwendigkeit an, die Sichtbarkeit von Frauen im Sport zu erhöhen.

Der Wandel der Wahrnehmung

Der gesellschaftliche Wandel, den der Frauenfußball in den letzten Jahren erfahren hat, ist nicht zuletzt Groths Verdienst. Ihre beharrliche Arbeit hat nicht nur Türen geöffnet, sondern auch Herzen erreicht. „Vor zehn Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, dass wir heute solche Zuschauerzahlen haben. Aber es ist nur der Anfang“, so Groth, die fest an die Zukunft des Frauenfußballs glaubt.

„Wir müssen weiterhin an uns glauben, an das, was wir tun, und vor allem an die nächste Generation“, ruft sie auf, während sie über die aktuelle Entwicklung spricht. Die Erfolge der Frauen-Nationalmannschaft im internationalen Wettbewerb sind nicht nur ein Zeichen des sportlichen Erfolges, sondern auch ein Symbol für den gesellschaftlichen Wandel. „Jeder Sieg ist ein weiterer Beweis, dass wir den Platz, den wir verdienen, einnehmen können.“

Vorbilder für die Zukunft

Ute Groth ist nicht nur eine Vorkämpferin, sondern auch ein Vorbild für viele junge Mädchen, die davon träumen, eines Tages selbst auf dem Rasen zu stehen. „Das Wichtigste ist, dass wir sichtbar sind. Jedes Mädchen sollte die Möglichkeit haben, seine Leidenschaft für Fußball zu entdecken, ohne sich jemals eingeschränkt zu fühlen“, erklärt sie.

Ihre Vision ist klar: ein Umfeld zu schaffen, in dem Frauen im Fußball nicht nur akzeptiert, sondern gefeiert werden. „Wenn wir zusammenkommen und unsere Stimmen erheben, können wir Großes erreichen. Ich glaube fest daran, dass die Zukunft des Frauenfußballs strahlend sein wird“, sagt sie mit einem Lächeln.

Ein Blick in die Zukunft

Ute Groth ist sich der Herausforderungen, die vor uns liegen, bewusst. Doch ihr unerschütterlicher Glaube an den Frauenfußball und an die Kraft des Sports, Gemeinschaften zu verändern, ist ansteckend. „Wir müssen weiterkämpfen – für die Sichtbarkeit, für die Gleichheit und für die Anerkennung unserer Spielerinnen“, fordert sie.

Ihr Engagement ist nicht nur ein persönlicher Kampf, sondern ein Aufruf zur Solidarität und Unterstützung. „Gemeinsam können wir die Welt des Fußballs verändern. Und genau das werden wir tun.“

In einer Welt, die oft von Zweifeln und Widerständen geprägt ist, ist Ute Groth eine leuchtende Inspiration. Ihre Geschichte ist ein starkes Zeugnis dafür, dass Veränderung möglich ist – wenn man den Mut hat, dafür zu kämpfen. „Lasst uns die Zukunft des Frauenfußballs gemeinsam gestalten“, schließt sie, und es ist klar: Der Weg ist nicht leicht, aber mit Menschen wie Groth an der Spitze ist er auf jeden Fall vielversprechend.

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