In den sanften Hügeln der baden-württembergischen Landschaft, wo das Rascheln der Blätter im Wind und das Lachen von Kindern, die mit einem Ball spielen, eine harmonische Melodie bilden, ist Mike Duffner zu Hause. Er ist nicht nur ein Mann, der seine Leidenschaft für den Fußball lebt, sondern auch ein Mensch, der die Herzen der Menschen um ihn herum erobert. In Villingen, einem Ort, der tief in der Fußballtradition verwurzelt ist, hat Duffner die Bedeutung des Spieles längst über das Spielfeld hinaus definiert. Hier, wo das Runde ins Eckige muss, spielt sich eine Geschichte ab, die weit mehr ist als nur das Spiel selbst. Es ist die Geschichte eines Herzens, das für Fußball und die Menschen schlägt.
Ein Kind der Region
Mike Duffner ist in Villingen geboren und aufgewachsen. Die Straßen seiner Kindheit sind gesäumt von Erinnerungen an unzählige Nachmittage, die er mit seinen Freunden auf dem Bolzplatz verbrachte. Dort, zwischen den alten Bäumen und dem matschigen Boden, wurde der Grundstein für seine Liebe zum Fußball gelegt. „Fußball war für uns nicht nur ein Spiel, es war ein Teil unseres Lebens“, reflektiert Duffner mit einer nostalgischen Wehmut in der Stimme. „Es hat uns gelehrt, gemeinsam zu kämpfen, Rückschläge zu überwinden und nie aufzugeben.“
Diese Werte, die er als Kind vermittelt bekam, haben ihn geprägt und begleiten ihn bis heute. Duffner sieht im Fußball mehr als nur einen Sport: Es ist ein Bindeglied, das Menschen zusammenbringt, unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. In seiner Rolle als Trainer und Mentor ist es ihm ein Anliegen, diese Werte an die nächste Generation weiterzugeben und Jugendlichen eine Perspektive zu bieten. „Die meisten unserer Spieler kommen aus schwierigen Verhältnissen. Fußball gibt ihnen eine Chance, sich selbst zu beweisen und zu wachsen“, sagt er mit einer Überzeugung, die tief aus seinem Inneren kommt.
Trainer mit Leidenschaft
Als Trainer hat Mike Duffner die Herausforderung angenommen, nicht nur Fußball zu lehren, sondern auch das Leben. In seinen Trainingseinheiten geht es nicht nur um Technik und Taktik. Er schafft einen Raum, in dem seine Spieler sich entfalten können. „Ich möchte, dass sie sich wohlfühlen und merken, dass sie wichtig sind“, erklärt er. „Es geht darum, sie als Menschen zu sehen und nicht nur als Sportler.“
Seine empathische Art hat ihm nicht nur Respekt unter den Spielern eingebracht, sondern auch das Vertrauen der Eltern. In einer Welt, in der das Leistungsdenken oft überhandnimmt, stellt Duffner die Menschlichkeit in den Vordergrund. Er nimmt sich die Zeit, jedes einzelne Teammitglied kennenzulernen und eine Verbindung aufzubauen. „Ich glaube daran, dass Vertrauen der Schlüssel ist. Wenn die Spieler mir vertrauen, können wir gemeinsam Großes erreichen“, sagt er mit einem Lächeln.
Fußball als Lebensschule
Duftner sieht Fußball als eine Art Lebensschule. „Die Lektionen, die wir auf dem Platz lernen, sind oft die, die uns im Leben am meisten bringen“, sagt er. Niederlagen, Verletzungen, Verletzungen im Team – all das sind Erfahrungen, die das Gemüt stärken und den Charakter formen. „Wenn ein Spieler nach einer Niederlage aufsteht und es erneut versucht, dann macht ihn das stärker“, erklärt er. „Das ist eine Lektion, die ich auch im Leben gelernt habe.“
Ein Beispiel dafür ist ein Spieler, der vor einigen Jahren in Duffners Mannschaft war. Er hatte mit persönlichen Problemen zu kämpfen, die ihn vom Sport ablenkten. Duffner nahm sich die Zeit, um mit ihm zu sprechen, ihn zu unterstützen und ihm klarzumachen, dass er nicht allein ist. „Es ist wichtig, ein offenes Ohr zu haben“, sagt er. „Wenn wir den Kindern zeigen, dass wir für sie da sind, können wir ihnen helfen, ihre eigenen Kämpfe zu besiegen.“
Die Gemeinschaft im Mittelpunkt
Die enge Verbindung zwischen Duffner und der Gemeinschaft von Villingen ist unübersehbar. Oft sieht man ihn nach den Trainingseinheiten in lokalen Cafés oder in der Vereinsgaststätte, wo er sich mit Eltern und Fans austauscht. „Es ist die Gemeinschaft, die den Fußball so besonders macht“, sagt er. „Wir sind hier nicht nur ein Team, wir sind eine Familie.“
Die Unterstützung, die er von der Gemeinschaft erhält, ist für ihn von unschätzbarem Wert. „Die Menschen hier haben mir so viel gegeben, und ich möchte etwas zurückgeben“, erklärt er. Diese Werte und die Dankbarkeit, die aus seinen Worten spricht, sind es, die seine Philosophie prägen. „Es geht um mehr als nur den Sport; es geht darum, gemeinsam zu wachsen und einander zu unterstützen.“
Ein Blick in die Zukunft
Mit einem klaren Fokus und einer unerschütterlichen Leidenschaft blickt Mike Duffner in die Zukunft. „Ich möchte weiterhin ein Mentor und ein Vorbild für die Jugendlichen sein“, sagt er. „Mein Ziel ist es, ihnen nicht nur das Fußballspielen beizubringen, sondern sie auf das Leben vorzubereiten.“
Sein Engagement geht über den Trainerstuhl hinaus. Er plant, Workshops für junge Trainer zu organisieren, um die nächste Generation von Coaches zu ermutigen, die Bedeutung von Menschlichkeit im Sport zu verstehen. „Wir müssen sicherstellen, dass die Werte, die ich vertrete, auch in der Zukunft weitergegeben werden“, betont er.
Fazit
Mike Duffner verkörpert die Seele des Fußballs in Villingen: ein Mann, der das Spiel nicht nur als Sport betrachtet, sondern als eine Kraft, die Menschen verbindet und sie lehrt, über sich hinauszuwachsen. In einer Welt, in der oft das Ergebnis zählt, setzt er auf die menschliche Note und zeigt, dass es die Geschichten und die Verbindungen sind, die den Fußball wirklich lebendig machen. Wenn er auf dem Platz steht, dann geht es um weit mehr als nur Tore – es geht um die Herzen der Menschen, die für den Fußball brennen. Und genau das macht ihn zu einem unverzichtbaren Teil dieser Gemeinschaft.